Bautagebuch

Förderverein Schloss Hummelshain

 

Bautagebuch 2018

 

Auf der Baustelle passiert jeden Tag etwas. Wir sind ebenfalls regelmäßig vor Ort, um die Arbeiten

zu unterstützen. Hier berichten wir in Abständen, was es Neues gibt. (Zum "Beginn bei Eis und Schnee im Januar" bitte ganz runter scrollen!)

Oktober 2018

18. Oktober 2018: Fassadenkletterer am Werk: Bevor das Gerüst fällt, entfernt Steinmetzmeister Alexander Brock an der Westfassade bauschädliche Fugenvegatation.

12. Oktober 2018: Raik Weller von der Fa. Gerhardt und Mitarbeiter montieren auf der Spitze des Badeturms die Haltekonstruktion für die Wetterfahne. In den letzten Tagen haben die Monteure vom Blitzschutzanlagenbau Doberschütz aus Leipzig die nowendigen Fangeinrichtungen und Blitzableiter angebracht.

7. Oktober 2018: Bei einem festlichen Essen mit mehr als hundert Gästen stellt der Förderverein die mit Hilfe zahlreicher Spenden restaurierte Wetterfahne des Badeturms vor. Sie wurde in den letzten Monaten in der Werkstatt für Schmiedekunst Ralf Gerhardt restauriert und wird noch in diesem Jahr auf der Turmhaube montiert.

4. Oktober 2018: Vergoldung von zarter Hand: In Werkstatt für Schmiedekunst in Knau ist Frau Gerhardt derzeit mit den Vergoldungsarbeiten der Wetterfahne des Badeturms beschäftigt.

September 2018

26. September: Die Wiederherstellung der vielgestaltigen Dachzier nimmt viel Zeit in Anspruch. Nach der Montage der Ziergitter wurden die Gauben nun mit neuen Spitzen komplettiert. An der Sandsteingaube wurden wurden die Zierkugeln angebracht und die neuen Bauteile wie die Mittelsäule farblich dem Bestand angepasst.

06. September 2018: Ein Kran zugleich für drei Gewerke im Einsatz: Problemberatung an der Turmspitze des Badeturms. Der morsche Kaiserstil muss ein- gekürzt und mit einer Stahlkonstruktion ertüchtigt werden. Die teilrestaurierte Wetterfahne wird auf den Turm gehoben, um alle notwendigen Maße zu ermitteln. Zeitgleich bauen Steinmetzmeister Brock und Frau Brock, ebenfalls Meister des Steinmetzhandwerks, die restaurierten Zierelemente am West- und Südgiebel auf. Auch die restaurierten Ziergitter am Giebel des Westflügels sind seit heute wieder an Ort und Stelle.

05. September 2018 Die Blecharbeiten an der großen Sandsteingaube sind abgeschlossen. Ebenso die Simsverblechung am Badeturm. Heute werden die Schieferarbeiten an den Gauben fortgesetzt.

August 2018

25. August 2018: Beim Picknick-Benefiz-Konzert überzeugen sich zahlreiche Gäste vom Baufortschritt am Neuen Schloss. Ausgesprochen großzügig fällt die Hutspende aus, mit der der Förderverein die Sanierung der Wetterfahne des "Badeturms" unterstützen wird. Kunstschmiedemeister Ralf Gerhardt hat eigens dafür die teilrestaurierte Turmbekrönung zum Schloss gebracht. Besondere Bewunderung findet der rekonstruierte "Engel mit Dachenschwanz und Tritonshorn".

18. August 2018: Die Arbeiten am Badeturm und an der großen Sandsteingaube gehen weiter. Zimmermann Frank Dornick hat die Dachhaube des Turms mit neuer Schalung versehen. Klempner Maik Meißner leistet Filigranarbeit mit Blei und Alublech an der Dachgaube. Bild unten rechts: Die eingerüstete Dachhaube aus der Vogelperspektive.

06. August 2018: Rekonstruktion der Wetterfahne des "Badeturms" durch Fa. Gerhardt in Knau: Eine besondere Herausforderung ist die Neuanfertigung des kunstvollen Puttos mit Tritonshorn als plastische Figur. Dieser war völlig zerstört. Grundlage der Arbeit ist eine vorhandene Zeichnung der Schlossarchitekten Ihne & Stegmüller.

Juli 2018

25. Juli 2018: Arbeiten am Badeturm: Die Dacheindeckung wird entfernt und die Dachkonstruktion wird freigelegt - bei etwa 30°C im Schatten eine schweißtreibende Angelegenheit.

13. Juli 2018: Bauuntersuchung und -beratung in luftiger Höhe an der Spitze des sog. Badeturms. Die Architekten Dr. Ulrich Seelig und Sebastian Thorn nehmen die vom Gerüst aus sichtbaren Schäden an der Dachhaube in Augenschein und beraten mit Projektleiter Norbert Busse und den Handwerkern der Fa. Mieth über die nächsten Arbeitsschritte.

11. Juli 2018: Heute wurde der Nordwestturm des Schlosses, der sogannnte Badeturm, eingerüstet. Dem war eine längere Wartezeit vorausgegangen, da die Gerüstbaufirma zeitweilig nicht über die notwendigen Gerüstteile verfügte.

28. Juni 2018: Das aus Eichenholz bestehende Fenster der großen Sandsteingaube des Westflügels hat über 130 Jahre lang den Wetterunbilden getrotzt. Nun hat es Tischler Rolf Förster im Auftrag des Fördervereins in 50 Arbeitsstunden restauriert. Zerstörte Wetterschenkel und Seitenpfosten des Rahmens sowie verschiedene Bauteile der Flügel mussten ersetzt werden. Unter dicken Farbschichten kamen die originalen Beschläge, schöne Eckbänder uind schneckenförmige Fensterreiber, zum Vorschein. Demnächst wird es in der restaurierten Gaube eingebaut.

Juni 2018

18. Juni 2018: Bauberatung zur Restaurierung der baugebundenen Ausstattungen aus Metall. Teilnehmer sind Kunstschmiedemeister Ralf Gerhard, Dr. Ulrich Seelig und Sebastian Thorn von D&P, Alexander Brock, Jörg Schindewolf von der Unteren und Ulrich Gassmann von der Oberen Denkmalbehörde sowie der Förderverein und Prof. Berhard Mai. Auf der Grundlage von dessen Untersuchung der Verblechungen und schmiedeeisernen Bauteile werden Festlegungen zur künftigen Beschichtung und Farbgebung getroffen. Zuvor hatte Prof. Mai in der Werkstatt von Ralf Gerhard bereits die dort in Arbeit befindlichen Firstziergitter sowie die Wetterfahne begutachtet

15. Juni 2018: In der Kunstschmiedewerkstatt von Ralf Gerhardt hat die Restaurierung der Firstziergitter des Westflügels und der Wetterfahnen vom Badeturm begonnen. Andreas Dreißel vom Förderverein hat den Handwerkern mit der Kamera über die Schulter geschaut. Die wunderschöne Wetterfahne geht auf einen Entwurf der Schlossarchitekten Ernst von Ihneund Paul Stegmüller von 1880 zurück und ist von besonderem Wert. Spendenkonto: Förderverein Schloss Hummelshain e.V., HELADEF1JEN, DE 81 83053030 00 18028250

6.-13. Juni 2018: Montage der Sandsteinelemente der großen Gaube auf dem Westdach. Diese war bis Februar in einem beklagenswerten Zustand und ein "Einfallstor" für das Regenwasser. Nun werden die von Steinmetzmeister Brock sanierten Teile neu montiert. Das millimetergenaue Einpassen der zentnerschweren "Brocken" in den Dachstuhl erweist sich als ebenso zeitaufwendige wie knifflige Angelegenheit.

Zustand bis Februar 2017

6. Juni 2018: Filigrane Blecharbeiten sind für Maik Meißner von der Fa. Mieth eine besondere Herausforderung. Zur Wiederherstellung der kleinen Dachgauben müssen mehrfach gekantete Profile millimetergenau verarbeitet werden. Die nowendigen Blecheinfassungen erhalten jetzt auch Schlot und westlicher Ziergiebel.

Mai 2018

24. Mai: Der Unterbau für die große Sandsteingaube wird gemauert: Heute haben Maurermeister Michael Lenzner und sein Sohn passgenau den Unterbau erstellt, auf dem nächste Woche die zentnerschweren Sandsteinteile der Gaube montiert werden. Die südliche Dachseite des westlichen Zwerchhauses ist inzwischen komplett verschiefert.

24. Mai: Der Landrat kommt: Heute besuchte der Landrat des Saale-Holzland-Kreises das Neue Schloss und besichtgigte die Dachsanierung. Unserem Verein überbrachte Herr Heller einen Fördermittelbescheid, der - zusammen mit zahlreichen Spenden - die Restaurierung der wertvollen Wetterfahne des "Badeturms" ermöglichen soll.

17. Mai: Zimmermann Frank Dornick am Werk: Nachdem das Gerüst am Schornstein abgebaut ist, kann nun auch im mittleren Bereich des Westdaches das Dachtragewerk instand gesetzt und die neue Schalung aufgebracht werden. Die ausgewechselten Holzbauteile (unten rechts) weisen starke Schäden auf. Viele der noch nicht sanierten Teile des Daches sind vom eindringenden Wasser gezeichnet (unten links). Der gestrige Regen hat auf dem Boden an etlichen Stellen Wasserlachen hinterlasssen.

 

 

12. Mai: Arbeitseinsatz an der "Hirschgruppe" beendet: Das Bronzedenkmal "Hirschgruppe" erinnert an den Erbauer des Neuen Schlosses, Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg. Die Vereinsmitglieder haben die Grünanlage auf Vordermann gebracht und ein neue Informationstafel über die Geschichte des Denkmals aufgestellt.

9. Mai: Die Schieferarbeiten gehen voran. In dieser Woche wurde an der südlichen Dachfläche des Zwerchhauses und der sich an den südwestlichen Ziergiebel anschließende Fläche gearbeitet. Es handelt sich um den gleichen Schiefer - die Farbe variiert je nach Sonneneinstrahlung.

4. Mai: Das Gerüst am "Problemschornstein" ist gefallen. Der einsturzgefährdete mittelere Schornstein des Westflügels hat große Sorgen bereitet (siehe unten). Durch die Steinmetzfirma Brock wurde er inzwischen demontiert und - nach Sanierung der Tonröhren - neu aufgebaut. Dazu waren jeweils Kraneinsätze notwendig. Nach dem Abbau des aufwändigen Gerüstes können die Dachdecker nun auch diesen Teil des Daches in die Kur nehmen.

April 2018

2. Mai: Start zur Schieferdeckung am Hauptdach. Nach der Sanierung der Dachkonstruktion, dem Aufbringen der neuen Schalung und der Unterspannbahn sowie den notwendigen Blecharbeiten beginnen Markus Jahnke-Krämer und Frank Dornick von der Firma Mieth heute mit den abschließenden Schieferarbeiten an der größten Dachfläche des Westflügels.

25. April: Beim Kraneinsatz zur Schornsteinmontage wird zugleich die desolate Turmbekrönung geborgen. Heute montiert Steinmetzmeister Brock die instand gesetzten Bauteile des mittleren Schornsteins. Metallrestaurator Michael Gerhardt aus Knau nutzt die Gelegenheit, um von der Krangondel aus die Wetterfahne des Nordwestturms zu bergen. Dabei zeigt sich, dass der sogenannte Kaiserstiel, auf dem die Turmbekrönung ruht, morsch und die Wetterfahne selbst stark korrodiert ist. Glücklicherweise verfügt der Förderverein über eine Zeichnung des ursprünglichen Aussehens der Wetterfahne, an der sich der Restaurator nun orientieren kann. (siehe Video)

18. April: Am "Problemschornstein" des Westflügels. Der aus gelbem Klinker gemauerte Unterbau wird durch Mitarbeiter der Firma Schönfeld aus Greiz instandgesetzt. Darauf werden demnächst mit einem Kraneinsatz die restaurierten Sandsteinaufsätze und kannelierten Tonröhren wieder aufgesetzt.

19. April: Die Schieferarbeiten an der nördlichen Dachfläche des westlichen Zwerchhauses werden heute abgeschlossen. Damit ist die 2. Dachfläche des Westflügels dauerhaft "dicht". In den darunter liegenden Räumen hat das seit Jahren eindringende Niederschlagswasser beträchtliche Schäden hinterlassen.

17. April: Mit Brücke und Hammer wird jede Schieferplatte in Form gebracht. Fortsetzung der Schiefereindeckung an der nördlichen Dachseite des Zwerchhauses. Wetter fast schon sommerlich.

17. April: Blick ins einstige Schlafzimmer der Prinzessin Marie - im Zwerchhaus des Westflügels. Hier zeigt sich seit längerem eine gefährliche Senkung der Decke. Ursache: feuchtigkeitsbedingte Schäden an den Deckenbalken. Da deren Sanierung nicht zum laufenden Projekt gehört, wurde die Decke zunächst aufwändig gesichert.

16. April: Auf das richtige Gefälle kommt es an. Simsverblechung und Bau der "verdeckt liegenden" Dachrinnen am Südabschnitt des Westdaches durch Maik Meißner und Kollegen.

12. April: Am Südabschnitt des Westdaches. Hier ist inzwischen das Dachtragewerk saniert, die neue Schalung eingebaut und die Unterspannbahn aufgebracht.

10. April: Neue Schalung am Zwerchhaus. An der südlichen Dachfläche des Zwerchhauses wird die neue Dachschalung aufgebracht. Da hier derzeit das Gerüst für den Schornstein aufliegt, eine knifflige Angelegenheit. Zuvor wurde auch hier der Dachstuhl instandgesetzt.

10. April: Wie weiter mit dem Schlot verfahren?

Steinmetzmeister Alexander Brock und Bauingenieur M.Sc. Sebastian Thorn beraten über die nächsten Arbeitsschritte. Die Instand-

setzung des Schornsteins ist dringlich, da erst nach Abbau des dafür errichteten Gerüstes weiter an der darunter liegenden Dachfläche gearbeitet werden kann.

5. April: Am Dach der großen Gaube. Während die Sandsteinteile derzeit in der Steinmetzwerkstatt Brock saniert werden, erneuert Frank Dornick von der Fa. Mieth die hölzerne Unterkonstruktion und den zeltförmigen Dachaufbau. Vor diese Holzkonstruktion werden demnächst die zentnerschweren Steinbauteile montiert, Dach und Seitenwände anschließend mit Schiefer versehen.

4. April: Die erste Schieferfläche ist fertig. Markus Jahnke-Krahmer von der Fa. Mieth hat an der östlichen Dachschräge am südwestlichen Ziergiebel erstklassige Arbeit geleistet. Die sich rechts anschließende Dachfläche wird in einem späteren Bauabschnitt (Südseite) saniert.

März 2018

 

 

27. März: Schornstein wird demontiert. Die "englischen" Schornsteine bestimmen das Erscheinungsbild des Schlosses wesentlich. Deshalb hat die Denkmalpflege festgelegt, dass sie zu erhalten sind, auch der stark geschädigte mittlere Schornstein des Westflügels. Heute demontiert die Fa. Brock hier mit Kraneinsatz sorgsam die Sandsteinteile sowie die mehrfach gesprungenen Tonröhren, um sie für den Wiederaufbau instandzusetzen.

22. März: Die Schieferarbeiten beginnen. Bevor es an die erste Dachfläche geht, wird zunächst auf dem Boden ein Muster erstellt.

20. März: Spenglerarbeiten bei Eiseskälte. Noch immer Schnee und Frost auf der Baustelle. Dennoch erledigt Maik Meißner alle notwendigen Arbeiten mit Zinkblech und Walzblei perfekt, damit an der östlichen Dachschräge die Schiefereindeckung beginnen kann.

15. März: Unerwarteter Fund im Badeturm. Eigentlich sucht Fördervereinsvorsitzender Rainer Hohberg unter der schwer zugänglichen Turmhaube danach, wie die Wetterfahne in der Dachkonstruktion verankert ist. Zufällig findet er hier einen der fehlenden Obeliske des Badeturms. Ziemlich gut erhalten! Wer mag ihn hier deponiert haben?

9. März: Denkmalpflegerische Abstimmung über die weitere Bearbeitung der Bauteile der großen Sandsteingaube in der Werkstatt von Alexander Brock mit Dr. UlrichSeelig und Sebastian Thorn (Planungsgesellschaft Dischereit & Partner), Gebietsreferent Ulrich Gassmann vom TLDA und dem Förderverein.

1. März: Die Instandsetzung der Dachkonstruktion geht voran. Beim Öffnen der Schalung zeigen sich sich stellenweise starke Schädigungen der Holzbauteile. Insbesondere die Schwellen und Sparrenfüße müssen Schritt für Schritt erneuert werden.

Februar 2018

 

 

27. Februar: Die Dacharbeiten gehen trotz des sehr unangenehmen Wetters weiter

9. Februar: Abstimmung von Dr. Seelig und Sebastian Thorn mit Jörg Schindewolf von der Unteren Denkmalbehörde. Schwerpunkte sind der Umgang mit dem desolaten mittleren Schornstein des Westflügels sowie den demontierten Sandsteinbauteilen.

7. Februar: Demontage der Treppengiebel am westlichen Seitenrisalit der Parkfassade und am Mittelrisalit der Westseite. Viele der dekorativen Sandsteinelemente der Treppengiebel sind nicht mehr standfest. Heute werden sie mit Hilfe eines Krans und eines Hubsteigers fachgerecht entfernt, um in der Werkstatt der Fa. Brock saniert bzw. im Keller des Schlosses bis zur Wiedermontage eingelagert zu werden. (siehe Video)

Januar 2018

30. Januar: Baustelle mit viel Besucherverkehr. Trotz schlechten Wetters lockt das Bauvorhaben zahlreiche Besucher an. Um Umbefugte vom Gerüst abzuhalten, muss kurzfristig ein Sicherungszaun aufgestellt werden. Das Bauschild mit Informationen zu den Hintergründen des Bauvorhabens findet viel Interesse. (Video)

24. Januar: Auch der Steimetz hat viel zu tun.

Wie die Dachdecker/Zimmerleute der Leipziger Fa. Mieth hat auch Steinmetzmeister Alexander Brock aus Mohlsdorf-Teichwolframsdorf alle Hände voll zu trun. Hiert transportiert er die Bauteile der großen Sandsteingaube ab. Sie liegen seit über 10 Jahren am Boden und müssen nun in seiner Werkstatt restauriert und anschließend auf dem Dach eingebaut werden.

17. Januar: Idyllische Winterbilder. Immer wieder erschwerten winterliche Wetterlagen die Arbeiten, die dank der engagierten Mitarbeiter jedoch ohne Pause weitergeführt wurden. (Video)

12. Januar: Schadensbilder. Dass die Feuchtigkeitssättigung im Mauerwerk teilweise über 40 % liegt, war bekannt. Vom Gerüst aus sind die Ursachen dafür nun "greifbar": Schwere Schäden der Dachhaut und Dachentwässerung, die zu zahlreichen Folgeschäden geführt haben.

10. Januar: Baustart im Januarnebel. Nach den Planungsarbeiten durch unsere Architekten (Planungsgesellschaft Dischereit & Partner) sowie den Ausschreibungen und dem Vergabeverfahrens steht nun das Gerüst am Herzog-Ernst-Flügel (Westflügel). Das von der Firma Pleyner aus Schkeuditz errichtete Gerüst reicht vom westlichen Seitenrisalit der Parkfassade bis zum Mittelrisalit der Westseite und überspannt dabei Loggia und Balkon. Mit einer aufwändigen Sonderkonstruktion sind der stark geschädigte rechte Schornstein und die große Sandsteingaube eingerüstet. Die denkmalgerechte Instandsetzung des Daches und der Dachentwässerung dieses Flügels ist der erste Bauabschnitt des auf 5 Jahre ausgelegten Gebäudesicherungsprojekts mit Fördermitteln des Freistaates Thüringen und des Bundes.

 

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